Pressemitteilung
Berufliche Schule Hamburg entscheidet sich für Zukunftslösung im Bereich der Holzbe- und verarbeitung.
Wer künftig eine Ausbildung zum Tischler oder Techniker, Fachrichtung Holztechnik, in Hamburg absolviert, der weiß, wie moderne Holzbearbeitungsbetriebe im Hinblick auf Absaugung von Staub und Spänen gestrickt sein müssen.
Der Fachbereich Holz, der BERUFLICHEN SCHULE I HOLZ . FARBE . TEXTIL setzt neuerdings auf die in der Branche noch junge WLAN Technologie.
Kosteneinsparung + einfache und sichere Steuerung des Produktionsprozesses
Was man längst vom mobilen Telefonieren oder Internetsurfen per Onlinestick kennt, hat nun auch Einzug in die Steuerung und Überwachung von Arbeitsmaschinen, Absauganlagen und Sicherheitseinrichtungen in dieser Hamburger Berufsschule gehalten.
Funktechnik? Hört sich zunächst ganz einfach und simpel an. Wenn man aber weiß, welche aufwendigen Kabel- Rohr- und Trassenverlegungen bislang für die Verbindung der einzelnen Maschinen notwendig waren, welche komplizierten Inbetriebnahmen, Paramentrierungen und handwerklicher Einsatz erforderlich war - der ahnt, das es hier vor allem um eklatante Kosteneinsparungen geht. Wenn diese Sparmaßnahmen aber erfreulicherweise nur technische Vorteile und eine gesteigerte Sicherheitsbilanz mit sich bringen, dann profitieren alle davon - Land, Stadt, Berufsschule und letztlich die Auszubildenden, da selbige schon von Anfang an mit einer Zukunftstechnologie konfrontiert werden, deren Geist die Schüler mit in ihre spätere Wirkungsstätten tragen werden.
30 Maschinen und Anlagen kommunizieren in Funktechnologie
Im Sommer 2010 entschied sich die BERUFLICHE SCHULE I HOLZ . FARBE . TEXTIL in der Richardstraße 1 in Hamburg für eine Erneuerung innerhalb ihrer Produktionsstätten. Dort befinden sich über 30 Holzbearbeitungsmaschinen und zwei Bearbeitungszentren. Dieser Maschinenpark wurde unter anderem auch um eine Formatkreissäge des Welt-marktführers Altendorf und um eine Filteranlage der Fa. Höcker Polytechnik aufgerüstet.
Diese neuen Maschinen wurden gleich von Anfang an mit einem integriertem FRI-LAN Funkmodul der Fa. Frieters ausgestattet. Die bestehenden Maschinen wurden mit Hilfe von Funkzwischenstecker erfolgreich in das Gesamtkonzept eingebunden. Diese Maßnahmen wurden innerhalb nur weniger Tage erfolgreich durchgeführt.
Der Testbetrieb zerstreute schnell die anfängliche Skepsis der FRI-LAN Funkleistung. Da die Ausbildungsflächen auf drei Etagen untergebracht sind und wegen Wärmeschutz-präventionen spezielle Sicherheitsverglasungen im Gebäude installiert sind, war die Überraschung umso größer, das die für den Menschen völlig unbedenklichen Funkimpulse problemlos über mehrere Stockwerke und Mauern übertragen wurden. Manche Handynetze hingegen haben im Gebäude kaum einen Empfang.
Ein weiterer Vorteil der funkvernetzten Maschinen ist deren Flexibilität, wenn es um Standortveränderungen oder Austausch und Neuanschaffungen von Maschinen geht. Abteilungsleiter Herr Berghäuser sprach von einer kleinen aber durchaus zukunftsträchtigen Innovation, die neben dem Spareffekt auch noch eine wesentlich einfachere und sichere Steuerung und Überwachung des Produktionsablaufes mit sich bringt.
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